Laufen, Springen, Klettern, Hüpfen - Warum Bewegung für Kids so wichtig ist

Ergonomie Tipps & Tricks

Kinder wollen und müssen sich bewegen. Der Drang zu Aktivität ist ihnen quasi in die Wiege gelegt und Stillsitzen ist so gar nicht nach ihrem Geschmack. Mit zunehmendem Alter verbringen Kinder aber mehr und mehr Zeit im Sitzen. Wie kann man gegensteuern?

Kinder bewegen sich immer weniger

Hausaufgaben, Unterricht, Lernen. In der Grundschule müssen Kinder viel Zeit am Schreibtisch verbringen. Elektronische Medien, die Gegebenheiten von Städten und immer mehr Verkehr tragen das ihre zur Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten bei. Die Folge ist, dass viele Kinder mit Übergewicht, Rückenproblemen oder mangelnden motorischen Fähigkeiten zu kämpfen haben.

  

Bewegung, Bewegung!

Um dem entgegenzuwirken ist Bewegung angesagt, denn Kinder brauchen vielfältige Aktivitäten um sich gesund zu entwickeln. Gerade bis zum 8. Lebensjahr ist dafür eine abwechslungsreiche Bewegung ideal. Hüpfen, Rennen, Klettern, Balancieren oder Rad fahren - all das trägt zu kräftigeren Muskeln, stärkeren Knochen, einer besseren Haltung und Motorik bei.

Mit der Einschulung, dem Sitzen in der Schule und bei den Hausaufgaben kommt ausreichende Bewegung aber oftmals zu kurz. Daher empfehlen Experten, dass Kinder sich bis zu zwei Stunden am Tag bewegen sollten. Von Alltagsbewegungen wie Zimmer aufräumen, Treppen steigen oder dem täglichen Schulweg, über Freizeitaktivitäten wie Ballspiele, Fangen oder Herumtoben bis hin zu Sport sollte sich die Bewegung aus vielen verschiedenen Aktivitäten zusammensetzen.

 

 Tipps: 

Eltern können Vorbild sein: Statt mit dem Auto zum Einkaufen zu fahren das Rad nehmen, Sport treiben, ein aktiver Alltag: All dies wirkt auch inspirierend auf Kinder und fördert ihren Spaß an Bewegung.

Verschiedene Bewegungsarten auf unterschiedlichen Untergründen stärken die Erfahrung und den Umgang mit dem Körpergleichgewicht.

Bewegung fördert auch das soziale Miteinander. Wer spielt oder miteinander Sport macht, lernt sich an Regeln zu halten, Konflikte zu bewältigen und so das soziale Miteinander im Umgang mit Gleichaltrigen. 

Auch Fallen will gelernt sein. Kleine Stürze - natürlich im akzeptablen Rahmen - sorgen dafür, dass Kinder lernen Risiken abzuschätzen, sich abzufangen und somit auch mögliche Sturzfolgen zu minimieren.

Abenteuerspiele im Freien machen der ganzen Familie Spaß. Wie wäre es Beispielsweise mit Geocatching, der modernen Form der Schnitzeljagd!?