Schulranzenkauf - aus Tradition zu Ostern

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Den ersten Ranzen gibt's meist zu Ostern. Was sollte beim Kaufen eines Schulranzens beachtet werden und woher kommt diese Tradition eigentlich?

Tradition zu Ostern

In vielen Familien ist es Tradition, dass die ABC Schützen ihren ersten Schulranzen von den Paten, Großeltern oder Eltern zu Ostern ins Nest gelegt bekommen. Woher kommt diese Tradition eigentlich und was sollte beim Kaufen eines Schulranzens beachtet werden?

Vierundzwanzig Jahre ist es her, da konnte ich es kaum erwarten endlich von meiner Taufpatin abgeholt zu werden um mit ihr gemeinsam meinen ersten Schulranzen kaufen zu gehen. Geworden ist es ein McNeill Ranzen im wilden 90er-Jahre-typischen Dessin „Caribic“. Auch bei meinen Freundinnen war es Tradition, zusammen mit den Paten den Ranzen zu kaufen und den dann zu Ostern ins Nest gelegt zu bekommen.

Nostalgie_Schulranzen

Was auch heute noch in vielen Familien geblieben ist, ist die Tradition zu Ostern den Schulranzen zu verschenken. Hat damals noch keiner daran gedacht ein ganzes Event für diesen besonderen Anlass zu veranstalten, stehen heutzutage Schulranzenparties von Jahresbeginn bis nach Ostern in vielen Städten im Veranstaltungskalender. Hier ist Reizüberflutung schon fast vorprogrammiert, es gibt eine ganze Reihe Schulranzen Hersteller mehr, es gibt etliche unterschiedliche Modelle, mit verschiedensten Passformen und Ausstattungsmerkmalen und  Dessins für jeden Gusto.

  

Was sollte man also beim Schulranzenkauf beachten?

 

Ergonomische Passform

An oberster Stelle sollten eine ergonomische Passform und der bequeme Sitz stehen, hier hat sich zum Glück im Vergleich zu meinem ersten Ranzen einiges getan. Ob der Ranzen passt, können Sie nur herausfinden, wenn Sie ihr Kind die verschiedenen Ranzen anprobieren lassen: 

  • die Oberkante des Rückenpolsters sollte mit der Schulterhöhe abschließen und die Unterkante mit dem Becken
  • wenn ihr Kind den Ranzen auf dem Rücken sitzen hat sollten Schultern und Ranzen eine Linie bilden. Nur so ist beim Rennen genug Armfreiheit vorhanden
  • Das Rückenpolster schmiegt sich angenehm der Kontur des Rückens an und die Auflageflächen gewährleisten einen festen und ergonomisch korrekten Sitz

Ergänzend dazu gibt es Schulranzen mit einem verstellbaren Rückensystem, wie dem Smart-Flex-Tragesystem. Damit lässt sich der Schulranzen schnell und flexibel auf die Bedürfnisse und den Körperbau Ihres Kindes anpassen und wächst so auch mit. So ist eine gute Passform über die gesamte Grundschulzeit möglich.

Um das doch relativ große Gewicht des mit Büchern und Heften voll bepackten Ranzens optimal auf dem kleinen Rücken ihres Kindes zu verteilen, leisten gepolsterte und flexibel einstellbare Becken- und Brustgurte sehr gute Dienste.

ergonomisch_McNeill

 

Reflektoren für gute Sichtbarkeit

Sicherheit ist wichtig! Gerade morgens kann es auf dem Schulweg noch dämmrig sein, Sie sollten also unbedingt darauf achten, dass Ihr Kind durch reflektierende Materialien am Ranzen von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen wird. 

Wenn Sie Wert auf noch mehr Sichtbarkeit legen, dann kann ich Ihnen die Ranzen nach DIN 58124 empfehlen. Bei diesen Modellen sind 20% der Vorder- und der Seitenfläche mit fluoreszierendem Material besetzt, sowie 10% der Vorder- und Seitenfläche mit retroreflektierenden Materialien ausgestattet.

Außerdem gibt es Schulranzen mit eingebauten Blinklichtern, die nicht nur für extra Sicherheit sorgen, sondern auch für die Kinder ein echtes Highlight sind! Zusätzlich können Sie Ihr Kind mit Zubehör wie Sicherheitswesten und Blinklichtern zum Anhängen zu richtigen Sicherheitsprofis machen.

 

Und wie ist das nun mit der Tradition des Ranzenkaufs zu Ostern?

 

Bis 1941 begann das Schuljahr in Deutschland zu Ostern. Erst dann wurde der Schuljahresbeginn auf September geändert. Wir vermuten die Tradition stammt noch aus dieser Zeit.

Aber keine Sorge die Tradition ändert sich und wenn Sie zu den kurzentschlossen gehören, bekommen Sie noch bis zu Beginn des neuen Schuljahres einen tollen, für Ihr Kind passenden Ranzen im Handel zu kaufen.